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Wie verhalte ich mich bei Klatsch und Tratsch?

"Haben Sie schon gehört?! Frau Sänger soll sich ja bald scheiden lassen. Und Robert, ihr Sohn, der hat sich nach der Disco herumgeprügelt, sagt Ronny, mein Patenkind ..." Tag für Tag dampft die Gerüchteküche! Sie gehört offenbar zum Alltagsleben. Gazetten mit Promi- Klatsch finden ihre AbnehmerInnen. So kommt etwas mehr Aufregung in einen vielleicht ansonsten eher gewöhnlichen Tag. Und solange ich selber verschont bleibe, mag das alles noch gehen ...

"Redereien hinter dem Rücken mit hohem Flunkerwert" sind schon bedenklich. Sie sind auch meist unfair dem "Opfer" gegenüber. Wie wäre es, den Sprecher aufzufordern, seine Worte der betreffenden Person doch besser ins Gesicht zu sagen? Ich stelle vielleicht gerechterweise fest, dass ich Robert als insgesamt anständigen Burschen kennen gelernt habe.

Und wenn es um Ereignisse mit unsicherem Hintergrund geht, prüfe ich zweckmässigerweise mit Hilfe unterschiedlicher Quellen, was wirklich von der Sache zu halten ist. Viele trauen sowieso ihrem gesunden Menschenverstand oder dem berühmten "Bauchgefühl" und fahren gut damit.

Allerdings transportiert die Gerüchteküche gemeinsames Werteverständnis, Normen fürs Zusammenleben z. B. ebenso. Insofern ist es sogar ratsam, fleißig "mitzuköcheln"; schon, damit der Wahrheitsgehalt von Informationen meine Handschrift trägt. Und nicht zuletzt - es macht ja auch Spaß, über andere "herzuziehen", oder ?!




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